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Parc Ela-Sommerreihe: Wie aus Wasser, Holz+Erz Metall wurde

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Hans Stäbler führt uns durch den Prozess der Metallverhüttung in der Bergbauruine Bellaluna und erklärt, weshalb Wasser und Waldreichtum im ersten Industriezentrum Graubünden entscheidend waren.

Beschreibung

Date
03.08.2022 von 17:00 bis 18:30 Uhr
Preis
Kollekte
Hier gilt «Einfach für Retour» – wer mit dem ÖV anreist, fährt gratis zurück! Alle Infos unter www.parc-ela.ch/retour
Zeit
Vortrag von 17 bis 18 Uhr mit anschliessendem Apéro.
Ort
ehem. Restaurant Bellaluna

Zwischen dem 16. und 19. Jahrhundert war das Albulatal ein Zentrum der Eisen-, Blei- und Zinkerzeugung. Die Bergbauruine Bellaluna gilt bis heute als eine der grössten und bedeutendsten Verhüttungsanlagen des Kanton Graubündens. Besonders die Erzlagerstätten in der näheren und weiteren Umgebung, die Wasserkraft der Albula und des Stulserbaches sowie der Waldreichtum bildeten die Grundlagen für die Erzverhüttung und Metallverarbeitung in Bellaluna. Neben der Eisen- und Stahlproduktion wurde auch Blei und Zink produziert und direkt vor Ort weiterverarbeitet. Bis heute zeugen die verbliebenen, eindrücklichen Mauerfragmente, wie imposant die Verhüttungsanlage in Bellaluna gewesen ist.
Diese Veranstaltung ist Teil der Parc Ela-Sommerreihe "Scazis da tera", welche Einheimische und Gäste dazu einladet, einen Blick unter die Erde zu wagen. In Partnerschaft mit dem Archäologischen Dienst Graubünden sind wir dieses Jahr mit Forschenden im Parc Ela unterwegs, um unsere im Boden gespeicherte Geschichte zu entdecken. Erfahren Sie, wie es vor langer Zeit im Parc Ela ausgesehen hat und welche Schätze noch heute geborgen werden können. Der anschliessende Apéro bietet Gelegenheit, um miteinander über die Faszination und Bedeutung dieser Bodenschätze zu diskutieren.

Karte

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