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Parc Ela-Sommerreihe: Meeressaurier im Hochgebirge

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Der Zürcher Paläontologe Heinz Furrer, der bei der Erforschung der grossen Fischsaurier-Knochen am Corn da Tinizong beteiligt war, erklärt, wieso man in den Alpen fossile Meeressaurier findet.

Beschreibung

Date
20.07.2022 von 17:00 bis 18:30 Uhr
Preis
Kollekte
Hier gilt «Einfach für Retour» – wer mit dem ÖV anreist, fährt gratis zurück! Alle Infos unter www.parc-ela.ch/retour
Zeit
Vortrag von 17 bis 18 Uhr mit anschliessendem Apéro.
Ort
Bahnmuseum Albula

Vor mehr als 30 Jahren entdeckten Forschende der Universität Zürich im heutigen Parc Ela einige riesige Wirbel, Rippen und einen Zahn. Aufgrund der typischen Form mussten sie von sehr grossen Fischsauriern, einer Gruppe ausgestorbener Reptilien stammen, die vor etwa 205 Millionen Jahren im damaligen reich belebten Meer jagten. Eine neue Studie zeigte nun, dass die Fossilien zu verschiedenen Fischsauriern von vermutlich 15 bis 20 Metern Länge gehören. Das gefundene Zahnbruchstück ist besonders ungewöhnlich: Mit einem Wurzeldurchmesser von sechs Zentimetern ist er doppelt so dick wie der bislang grösste gefundene Fischsaurier-Zahn.
Diese Veranstaltung ist Teil der Parc Ela-Sommerreihe "Scazis da tera", welche Einheimische und Gäste dazu einladet, einen Blick unter die Erde zu wagen. In Partnerschaft mit dem Archäologischen Dienst Graubünden sind wir dieses Jahr mit Forschenden im Parc Ela unterwegs, um unsere im Boden gespeicherte Geschichte zu entdecken. Erfahren Sie, wie es vor langer Zeit im Parc Ela ausgesehen hat und welche Schätze noch heute geborgen werden können. Der anschliessende Apéro bietet Gelegenheit, um miteinander über die Faszination und Bedeutung dieser Bodenschätze zu diskutieren.

Karte

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